Turn- und Sportverein Leinfelden

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TSV Leinfelden
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Handball

Aktuell

  • F2: Ein Spiel zum Vergessen

    f2LE, 06.10.2018, 16.00 Uhr

    Nach einer sehr trainingsarmen Woche, traf man auf einen lauffreudigen Gegner. Trotz voller Bank wurde spärlich gewechselt. Manchmal gibt es eben Spiele, bei denen nichts, wirklich rein gar nichts läuft und so war es bei uns am Samstag. Vorne Ideenlos und hinten ohne nötige Aggressivität. Nachdem man gemerkt hat, dass das, was man gerade tut, weder hinten, noch vorne was bringt, sollte man entweder was im Angriff oder in der Abwehr ändern. Leider beherzigten weder Trainer, noch Spielerinnen diese Idee und so spielten wir weiter drauf los, ohne etwas zu ändern. Dementsprechend hat die HSG das Spiel mit 19:32 verloren.

    Nachdem man am Montag schon gemeinsam auf dem Wasen war, nahm man diese Stimmung wenigstens in die dritte Halbzeit mit. Vielen Dank auch hier an Nicole Bergwanger fürs Aushelfen.

    Es spielten: I. Lieb, F. Lieb (beide Tor), Wirtz (2), Wittum, Soldner (1), Schweizer, Knoll (3), Mitic,  Dinkelacker (4), Bergwanger (3/1), Hinterkopf, Steckroth (1), Fink (1), Steinlein (4)

  • F2: Pech im Rundenspiel - Glück im Pokal

    f2Weilheim, 27.09.2018, 19.15Uhr – Selbstvertrauen tanken

    In der ersten Halbzeit war das Spiel noch ausgeglichen. Mit einem Stand von 12:13 verabschiedete man sich in die Kabine.  

    Die ersten 5 Minuten der zweiten Hälfte glichen der ersten Hälfte. Die volle Bank auf Seiten der HSG ermöglichten dem Trainer Spielerinnen variabel einzusetzen und die Kräfte aller optimal zu portionieren. So zeigte sich die HSG im besseren Licht und erarbeitete sich Stück für Stück die Führung von 6 Toren. Trotz des Vorsprungs war man sich sicher, dass man nun nicht nachlassen durfte. Zu oft hatte man in der Vergangenheit bereits Führungen hergeschenkt und gewonnen geglaubte Spiele aus der Hand gegeben. Doch dieses Mal behielt die HSG Ruhe und Konzentration. Auch den letzten, der drei 7-Meter hielt unsere Franzi suverän und behält eine 100%-Quote beim 7-Meter-Halten.

    Vielen Dank an dieser Stelle für das Aushelfen von Marie Elsäßer und Carlina Luft.

    Es spielten: Lieb (Tor), Wittum, Soldner (1), Schweizer, Luft (9/2), Dinkelacker (1), Breuning (2),  Zeeb (4), Hinterkopf (1), Steckroth (1), Elsäßer (7), Fink (1), Steinlein (1)

  • F2: Ver-Derby

    f2Vaihingen, 29.09.2018, 19.30 Uhr - Nach dem starken Auftreten und dem Pokalsieg in Weilheim landet die zweite Frauenmannschaft aus Leinfelden-Echterdingen wieder auf dem Boden der Tatsachen. In Vaihingen verliert die HSG gegen den SV Vaihingen mit 20:24. Vor dem kommenden Spiel am Samstag ist nun also Wunden lecken angesagt.

    Dennoch war es die HSG, die zu Beginn besser ins Spiel fand und die Partie eröffnete. Vaihingen ließ nicht lange auf sich warten und so konnte sich bis zur 10. Minute keine der beiden Mannschaften absetzen. Geprägt von technischen Fehlern auf der Vaihinger Seite war es der HSG vorbehalten sich einen Vorsprung von 7:10 bis zur 25. Minute zu erarbeiten. Das Resultat hätte noch deutlicher ausfallen können, doch es scheiterte meist an der großen Torfrau Vaihingens, die (vor allem auf Außen) große Winkel kleinmachte. Nach und nach schlichen sich wieder technische Fehler ein, die Vaihingen nutzte und damit sogar in Führung ging. Bei einem ausgeglichenen und spielgerechten Stand von 10:11 wurden die Seiten gewechselt.

    Vaihingen erwischte den besseren Start in die zweite Halbzeit und konnte ihren Vorsprung bis zur 46. Minute auf 15:19 ausbauen. Natürlich wäre es kein spannendes Lokalderby, wenn Vaihingen einfach so gewonnen hätte. Bis zur 55. wurde der Ausgleich wieder hergestellt und die Anzeigetafel zeigte 19:19 an. Danach hatte die HSG Mühe, das Angriffsspiel strukturiert aufzubauen und hinzu kam, dass in der Abwehr die benötigte Körpersprache fehlte.

    Vier Minuten vor Schluss sah sich der Trainer der HSG zu einer Auszeit gezwungen. Die Ansage: Hinten zu machen, vorne rein machen – war genauso wenig aussagekräftig, wie die HSG dann auch gespielt hat. 1 HSG Tor  stand in den letzten 5 Minuten 5 Toren Vaihingens gegenüber. Zu wenig, zu schwach, verloren – mit 4 Toren. Ohne Kampf und Aggressivität bekam die HSG keinen Zugriff mehr auf die Gastgeber. Wichtig wird nun sein, sich weiterhin auf die eigenen Stärken zu besinnen und intensiv am Abwehrverhalten zu arbeiten, da Körpersprache und Aggressivität zum Schluss zu wünschen übrig ließen.

    P.S.: Vielen Dank an die zahlreichen Fans, die uns lautstark angefeuert haben.

    Es spielten: I. Lieb, F. Lieb (beide Tor), Wirtz (3), Wittum, Soldner, Schweizer (2/2), Mitic (4), Dinkelacker (5), Breuning, Hinterkopf (1), Steckroth (3/1), Fink, Steinlein (2)

  • M1: Achterbahnfahrt geht weiter

    m1Passend zum Wasen präsentierte sich in den letzten Wochen die M1 der HSG. Denn nach der nun offenbar auch im Handball eingeführten englischen Woche Anfang Oktober, die mit einem unerwarteten aber dafür umso höher zu wertenden Sieg gegen die zweite Mannschaft aus Wolfschlugen begann, mit einer ärgerlichen Niederlage gegen Plochingens „Zweite“ ihre Fortsetzung fand und mit einem spannenden wie ereignisreichen Spiel mit dem TSV Weilheim als Gegner endete, könnte man schon den Eindruck gewinnen, man befände sich in einem der Fahrgeschäfte auf Stuttgarts (un-)beliebtestem Volksfest. Oder alternativ im Bierzelt, falls sich der ein oder andere mit diesem Vergleich besser aufgehoben fühlt; denn dort soll es ja der Legende nach auch ab und an mal drunter und drüber gehen.

    Dass genau dies nicht passiert und man beim Spiel gegen Weilheim nicht unter dem metaphorischen Biertisch zu enden drohte – vom Kater am nächsten Tag ganz zu schweigen – hatte sich die M1 Unterstützung aus der 1b geholt. So stieß zum relativ jungen Team mit Mark Alexander sowie dem Daniel-Duo Hachtel und Wirtz eine geballte Ladung an Erfahrung zur Mannschaft. Eine Maßnahme, welche das Durchschnittsalter im Vergleich zum vorherigen Spiel gegen Plochingen von 23,18 auf 24,14 Jahre gar nicht mal so drastisch anhob, wie man das eigentlich hätte erwarten dürfen. Glückwunsch dazu, die Herren!

    Ein klein wenig Deutschunterricht

    Der Gast aus Weilheim hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch kein Spiel in der Liga verloren. Einer in den entscheidenden Phasen konzentrierten und auch konsequenten Leistung des HSG-Teams ist es zu verdanken, dass die Weilheimer bei diesem Aufeinandertreffen nur ein einziges Mal in Führung lagen – nämlich beim 6:7 in der zwölften Minute – und somit ihrer leichten Favoritenrolle nicht gerecht werden konnten. Die Spannung holte sich das Spiel aus dem Wechsel der größtenteils hauchdünnen Führung der HSG mit einer Differenz von jeweils ein bis drei Toren, und dem gelegentlichen Ausgleich der Weilheimer. Erstmals davonziehen konnte der Gastgeber in der 16. Minute, als ein Siebenmeter sehenswert durch unseren Torhüter pariert und der direkte Gegenstoß nicht minder schön mit dem 10:7 abgeschlossen wurde. Die erste Drei-Tore-Führung des Spiels, welche in den kommenden Minuten jedoch bis zum Stand von 13:13 wieder dahinschmolz (…oder dahinschmelzte, dahinschmalzte? Das klingt alles irgendwie ziemlich bescheuert; wie heißt das denn richtig? Man weiß es immer weniger, je länger man drüber nachdenkt…). Jedenfalls folgerichtig: die Auszeit in der 23. Minute.

    Diese zeigte Wirkung: Im Anschluss baute die HSG die Führung wieder auf 15:13 aus, unter anderem durch einen grandiosen Distanzwurf unserer Nr. 9 und einem eher schon instinktiv abgewehrten Gegenstoß unseres Torhüters, welcher in Bruchteilen von Sekunden seinen Fuß seitlich auf Brusthöhe schwang und so den Ball um das Tor lenkte. Respekt dafür, manch einer hätte es auf dieser Höhe ja auch profan mit der Hand versucht, aber wer’s kann, warum nicht? Es sah jedenfalls beeindruckend aus. Nach einer weiteren darauf folgenden Auszeit durch die Weilheimer ging es mit einem Halbzeitstand von 17:16 in die Kabine.

    Privatduell gewonnen

    Die ersten Minuten nach Wiederanpfiff gehörten unserer Nr. 9 und der Nr. 11 der Weilheimer. Offenbar hatten sich beide in der Pause kurz getroffen und sich gegenseitig zu einem kleinen Privatduell im Torewerfen herausgefordert, denn andere Torschützen gab es in diesem Abschnitt nur sehr, sehr vereinzelt. Die beiden Außen der HSG durften mit jeweils einem Törchen kurz dazwischenfunken, ansonsten traute sich aber niemand. In der Gesamtbilanz nach 60 Minuten hatte unser Spieler mit 11:4 Toren eindeutig die Nase vorn und konnte diese kleine Fehde am Rande für sich entscheiden. Generell hatte er mit seinen zahlreichen Toren aus dem Rückraum einen echten Sahnetag erwischt.

    Aber auch auf diese Weise konnte sich die M1 keine halbwegs beruhigende Führung herauszuspielen; Weilheim glich diese zu diesem Zeitpunkt immer wieder aus. Zur 45. Minute gelang es dann, sich erstmals in der zweiten Hälfte einen Zwei-Tore-Vorsprung zu erwerfen. Wenig später folgte nach dem 28:26 ein Torhüterwechsel, der sich durch die reine Leistung eigentlich nicht erklärte, aber sich danach dennoch als richtig rausstellen sollte. Denn frisch von der Bank parierte „der Neue“ gleich vier Angriffe des Gegners sauber vom Tor weg und sorgte so dafür, dass Weilheim innerhalb von knapp sechs Minuten das Runde eben nicht im Eckigen unterbrachte. Die Mannschaft vor ihm konnte den Vorsprung somit erstmals auf vier Tore zum 30:26 ausbauen. Eine Doppelparade zum Schluss happyendete (ja, das ist tatsächlich ein im Duden eingetragenes Wort!) schließlich den verdienten 34:31 Erfolg der HSG.

    Lange Pause

    Bis zum nächsten Spiel müssen Mannschaft und Zuschauer sich noch ein wenig gedulden. Durch ein spielfreies Wochenende und die Feierei auf dem Krautfest findet die Saison für die M1 erst am 27. Oktober um 18:00 Uhr in Bad Urach wieder statt. Dazwischen werden, wenn es soweit ist, insgesamt drei Wochen Regeneration und mit Sicherheit intensives Training gelegen haben, sodass man die besagte Achterbahn dann hoffentlich auch wieder verlassen hat und der Zuschauer auf etwas mehr Konstanz im Spiel hoffen darf. Das Treiben auf dem Wasen wird sich zu diesem Zeitpunkt ja ebenso bis zum Frühlingsfest für ein halbes Jahr verabschiedet haben (…zum Glück!).

  • M1: Fehlstart abgewendet

    m1Ich bin dankbar. Dankbar, dass ich solange gezögert habe, diesen Spielbericht zu schreiben. Das lag nicht daran, dass ich keine Lust darauf gehabt hätte, sondern einfach weil mir ein Aufmacher gefehlt hat. Dann jedoch habe ich Fussball geschaut, VfB gegen Red Bull Leipzig. Und ja: Ich nenne „es“ Red Bull und nicht Rasenballsport, weil es schlicht und ergreifend halt einfach genau das ist: Elf laufende Sechs-Liter-Dosen auf dem Grün, bis obenhin voll mit den Körperflüssigkeiten ausgepresster Gummibärchen, angereichert mit Kohlensäure und reichlich Taurin. Und fast nochmal so viele dieser bis zum Bersten gefüllten Ladungen an Anti-Geschmack sitzen neben dem Spielfeld auf der Bank. Geil!

    Wenn ich seit dem Jahrtausendwechsel jetzt mal berechnen würde, wieviel Zeit ich Wochenende für Wochenende meines Lebens für den Fussballverein mit dem roten Brustring in der ersten und zweiten Liga verschwendet habe, dann komme ich auf insgesamt 57.060 Minuten. Das sind fast 40 Tage. Und darin sind Nachspielzeit sowie gelegentliche Ausflüge nach Europa (ja, diese Zeiten gab es wirklich mal, auch wenn man es kaum glauben möchte) und in den DFB-Pokal nicht mit eingerechnet. Falls der ein oder andere ein geringes Maß an Frust rauslesen kann, ich würde dem nicht widersprechen.

    Jetzt ist es Mittwochabend, kurz nach dem besagten Spiel, und ich bin noch viel mehr der Tatsache dankbar, dass ich zudem ziemlich gerne mal ein Handballspiel anschaue. Weil da einfach auch für das richtige Team Tore fallen, und zwar in Hülle und Fülle. Nehmen wir doch als Beispiel mal unsere M1. In der Liga sind in dieser Saison bisher zwei Spiele absolviert... und insgesamt sind für das Team 67 Tore gefallen. Muss man dazu noch mehr sagen? Vielleicht, aber ich schweife ab...

     

    Der Unterschied zwischen Handball und Fussball

    Anders als die - zu so einer späten Mittwochabend-Stunde - von mir minus-geschätzten Kicker aus Bad Cannstatt, hat die M1 der HSG das zustande gebracht, was für einen Mannschaftssport doch eigentlich Sinn und Zweck sein sollte: Sich als Team gegen den Fehlstart in die Saison zu wehren, und zwar mit Leidenschaft und Verstand. Von Letzterem sind Handballer ja ganz offensichtlich sowieso reicher ausgestattet als Fussballer. Als ich diesen Abschnitt des Textes beispielsweise einem guten Kumpel, seines Zeichens Fussballer, zu lesen gab, war die kurze aber prägnante Reaktion: „Hö?“ Jawoll, richtige Antwort!

    Das erste Heimspiel der Saison gegen die Mannschaft des TV Plochingen 2 ging an die Jungs aus Leinfelden-Echterdingen, und das über die gesamten 60 Minuten gesehen auch zurecht. Am Anfang war das Spiel geprägt von langen Angriffen mit teilweise schön herausgespielten Toren auf beiden Seiten, besonders Würfe aus dem Rückraum führten in den ersten Minuten zum Erfolg. Nach acht Minuten stand ein 4:4 auf der Anzeigetafel, die Torhüter waren zu diesem Zeitpunkt wohl noch nicht ganz warm. Bei der HSG änderte sich im Angriff daraufhin die Spielweise, Anspiele auf den Kreis waren nun das Mittel. Und obwohl relativ viel Pech mit etwas zu gut gezielten Würfen auf das Aluminium folgten, ging der Gastgeber nach zwei schnellen Toren durch unsere Nr. 10 mit 11:9 in Führung, die bis zur 23. Minute sogar auf 13:9 ausgebaut werden konnte. Die Folge einer starken Phase, Dank unseres Torhüters, einer konzentrierten Abwehr und auch etwas Glück, denn ganz allmählich wurde der Keeper der Plochinger stärker. Zur Pause führte die HSG dennoch verdient mit 16:13.

     

    Tempo im zweiten Abschnitt

    Nach der Pause kam das was kommen musste: Ein unkonzentrierter Beginn, aus welchem zur 37. Minute der Ausgleich zum 18:18 resultierte. Unter anderem kam Plochingen zu dieser Zeit zwei Mal durch zwei schöne Tore der gut freigespielten Außen zum Erfolg. Glücklicherweise konnte sich die HSG fangen und zur 42. Minute durch Tempogegenstöße wieder eine Zwei-Tore-Führung herausspielen, welche auch bis zur 49. Minute Bestand haben sollte. Ab diesem Zeitpunkt betrug die Führung dann sogar drei Tore. Generell fielen auf beiden Seiten in diesem Abschnitt Tore um Tore, was sehr für ein schnelles Spiel und die engagierten Angriffsreihen spricht. Was dies dagegen für die Abwehr bedeutet...

    Die wohl wichtigste Szene des Spiel datierte aus der 55. Minute, als ein Tempogegenstoß der Plochinger abgefangen werden konnte und postwendend erfolgreich zum 33:30 vollendet wurde. Das zwang Plochingen zur einer Auszeit, die aber nur bedingt Wirkung zeigte. Zwar konnte sich der Gast noch einmal auf 33:32 rankämpfen, aber Dank eines gehaltenen Siebenmeters und des abgewehrten letzten Angriff der Plochinger durch unseren Tohüter konnten die Punkte in der Goldäckerhalle gesichert werden. Der Endstand: 34:32.

    Falls man eine Parallele zum ersten Spiel gegen Nürtingen suchen sollte, so fällt einem sofort eine Szene aus der 46. Minute ein. Mal wieder fiel ein Tor durch ein schönes Kreisanspiel, welches unsere Nr. 11 im Fallen durch einen Heber im gegnerischen Gehäuse zum 28:26 unterbrachte. Dem neutralen Beobachter könnte hier bei konservativer Betrachtung aus Versehen eventuell der Begriff „arrogant“ rausrutschen, der HSG-Fan hätte aber vermutlich nichts dagegen, wenn dieser Spielzug zur steten Regelmäßigkeit werden würde. Schaut halt gar nicht so ganz schlecht aus.

  • F2: Es klatschte - aber keinen Beifall

    f2Auswärtspleite beim Favoriten - oder auch TGN gegen HSG LE (44:23)

    16.09.2018, 17:00, Nürtingen: Gegen den Favoriten war mehr drin. Leider aber kein Sieg, das steht fest.

    Die HSG erzielte zwar durch Theresa die 1:0-Führung, geriet aber binnen 10 Minuten mit 2:12 in Rückstand. Zur Pause lag die HSG gegen die mit einigen zweit- und drittligaerfahrenen Akteurinnen gespickte Zweitliga-Reserve des Gegners dann schon mit 10:24 hinten. Im Angriff fiel es schwer sich gegen die gute offensive Abwehr des TGN durchzusetzten. Überhastete Abschlüsse, vergebene Chancen und unnötige Fehlpässe verhinderten Tore - also unsere eigenen. Der TGN dagegen nahm uns aus wie ein All-you-can-eat-Buffet und punktete fast minütlich. Zu langsam war hier unser Rückzugsverhalten und zu spät wurde erkannt, dass die starke Halblinke der Gegner anders gedeckt werden musste.

    Bei einem Halbzeitstand von 10:24 war es schwer, optimistisch in die zweite Hälfte zu blicken. Mit der Erkenntnis, dass eine Vielzahl der TGN'er Tore durch eklatante Fehler im eigenen Angriffspiel resultierte, war die Marschrichtung für die zweite Halbzeit klar. Die gegnerische Abwehr durch druckvolles Stoßen in Bewegung bringen, um durch einfache Auftakthandlungen zum Erfolg zu kommen. Kläglich wurden freie Chancen wieder nicht genutzt, bzw. man wollte nicht vohandene Chancen nutzen. Nürtingen leistete sich weiterhin wenige Fehler, hielt das Tempo weiter hoch und bestrafte die LE'ener Unzulänglichkeiten eiskalt. Nürtingen spielte die zweite Halbzeit dank Erfahrung und spielerischer Überlegenheit solide zu Ende, ohne dabei zu glänzen. Die HSG'ler waren nach wie vor mit sich selbst beschäftigt und konnten keine ernsthafte Gegenwehr mehr leisten. Sukzessiv wuchs der Rückstand. Am Ende betrug er 21 Tore. (23:44)

    Das Spiel gegen Nürtingen zeigten der HSG eindrucksvoll die Grenzen auf. Spielfähigkeit, Fitness und Zusammenarbeit sind sicherlich Maßstäbe der Liga, an dem sich die jungen LE'ler Truppe messen lassen muss. Ohne selbst im Kollektiv nahe an die Grenze der eigenen Leistungsfähigkeit zu gehen, ist gegen einen Gegner vom Kaliber Nürtingen nichts zu holen.          

    Es spielten: Lieb I., Lieb F. (Tor), Wittum (2), Soldner (2), Schweizer, Mitic (1), Dinkelacker (4), Breuning, Zeeb (3), Hinterkopf (3), Steckroth (1), Müller (5/3), Fink (2/1), Steinlein

  • M1: Holpriger Start in den Herbst

    m1Die Handball-Saison hat wieder begonnen. Ich freu‘ mich so. Endlich kann man Samstagabend wieder mit ein paar Gleichgesinnten bei einem Bier, einem Kaffee oder sonst irgendeinem Getränk dem Spielgeschehen zusehen und dabei den um ein Vielfaches jüngeren Spielern auf dem Feld ungefragt Ratschläge zurufen. Wie zum Beispiel „Warum spielsch‘ denn net ab?“ oder „Ha, werf‘ doch oifach, Seggl!“, wobei aus derselben Gruppe tunlichst nicht beides gleichzeitig gerufen werden sollte. Wirkt irgendwie unseriös. Besonders beliebt ist auch der Versuch, Entscheidungen des Schiedsrichter-Gespanns auf sachlicher Ebene und moderater Lautstärke richtig zu stellen. Aber wem erzähle ich das? Alles in allem also eine herrliche Zeit, die da nun wieder beginnt...
     
    Fast fünf Monate musste man darauf jetzt warten; es hat sich wie eine halbe Ewigkeit angefühlt. Und noch viel länger gedauert hat es, sich vorzustellen, über welchen Zeitraum sich so eine halbe Ewigkeit wohl überhaupt erstrecken kann. Ohne Ergebnis, was im Übrigen von keinem je ausgetragenen Handballspiel behaupten werden kann. Und was lag dazwischen? Ein nicht enden wollender Sommer, der einen dazu genötigt hat, Zeit auf dem Balkon oder der Terrasse zu verbringen, in den Urlaub zu fahren, im Freibad zu faulenzen oder lediglich mit kurzer Hose und T-Shirt bekleidet bis spät in die Nacht draußen zu feiern. Grauenhaft, sowas hält ja niemand auf Dauer aus!
     
    Aber was weiß ich denn schon? Ich bin doch auch nur ein Text, der Euch ziemlich unbeholfen zu erklären versucht, dass der Sommer an sich eigentlich schon eine ganz geile Zeit und einer der wirklich wenigen guten Dinge des Herbstes tatsächlich der Saisonstart ist. Und das Krautfest. Und Most (warum auch immer, aber was Besseres kann einem zum Herbst einfach nicht einfallen). Aber ich schweife ab...
     
    Spiel gegen einen Favoriten
     
    Zum ersten Spiel der Saison stand die HSG der TG Nürtingen gegenüber. Die TG gilt als Bezirksliga-Absteiger der vergangenen Saison zum Favoritenkreis um den Aufstieg in die höchste Klasse des Bezirks. Schon in den ersten Minuten wurde nicht nur dem Zuschauer bewusst, dass wohl sehr hoher Aufwand betrieben werden muss, um Punkte aus der Theodor-Eisenlohr-Sporthalle zu klauen. In den ersten Minuten schien die HSG noch nicht ganz wach zu sein, das Team lag nach elf Minuten mit 8:3 zurück. Durch die dann folgenden – teilweise konsequenten ausgespielten – Angriffe konnte das Ergebnis auf 9:6 zumindest spannender gestaltet werden. Zu diesem Zeitpunkt war die Hälfte der ersten Halbzeit bereits vorbei. Im Anschluss folgte bis zur 26. Minute eine schier unerklärbare Schwächephase seitens der HSG, die sich leider auch mit einem Sieben-Tore-Rückstand (17:10) auf der Anzeigetafel niederschlug. Immerhin schaffte es der Gast mit der letzten und schönsten Szene der ersten Halbzeit – ein Kreisanspiel, welches unsere Nr. 15 im Fallen mit einem Heber vollendete – einen positiven Akzent zu setzen und neues Selbstvertrauen für die kommenden 30 Minuten zu tanken.
     
    Das Fazit zur ersten Halbzeit fällt gemischt aus: Insgesamt war die Abwehr viel zu leise, Schwierigkeiten bei der Zuordnung und Missverständnisse die logische Folge. Manch einer ist geneigt zu sagen, dass 19 Gegentore zur Halbzeit einfach zu viele sind. Hoffnung gab der Angriff: 15 Tore gegen einen starken Gegner wie diesen zu werfen ist das, was wiederum andere Leute als „ziemlich OK“ bezeichnen würden.
     
    Vielversprechender Beginn
     
    Was so eine Halbzeitpause alles bewirken kann. Gleich die erste Abwehraktion des zweiten Spielabschnitts war erfolgreich. Der erkämpfte Ball konnte zwar auf der anderen Seite nicht im Tor untergebracht werden, aber wenigstens war in der Defensive jetzt die notwendige Aggressivität und Kommunikation vorhanden. Immer näher kämpfte sich das Team der HSG heran. Als in der 38. Minute der zweite Steal in der Abwehr gelang und dieses Mal erfolgreich mit einem Tempogegenstoß abgeschlossen wurde, stand es plötzlich nur noch 23:21. Fünf Minuten später schaffte die HSG sogar den Ausgleich zum 25:25. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Zuschauer den ein oder anderen schöne Spielzug, eine mehr oder weniger sichere – aber dafür engagierte – Abwehr und einen herausragenden Torhüter gesehen, der als Höhepunkt artistisch von einem Pfosten zum anderen segelte und so einen starken Abschluss der Nürtinger parierte. Im Angriff gelang ein sehenswertes, wuchtiges – und vor allem gewolltes – Zuspiel von Halbrechts auf Linksaußen, welches dieser sicher im Nürtinger Gehäuse unterbrachte.
     
    Was dann folgte: eine Parallele zur ersten Halbzeit. Plötzlich herrschte in der Abwehr wieder Stille, und im Angriff schlichen sich mangels Konzentration Fehler um Fehler ein. Das blieb nicht ohne Folgen. Fünf Minuten vor Spielende führte die wieder erstarkte TG Nürtingen mit 36:31. Der letzte Versuch, nach einer Auszeit mit offener Manndeckung zu spielen zeigte ebenso wenig Wirkung wie die letzten Angriffsversuche. Am Ende stand eine Niederlage mit 39:33 zu Buche. Ein Ergebnis, das in letzter Konsequenz vielleicht um zwei oder drei Tore zu hoch ausfiel, die Niederlage für die HSG trotz einiger Lichtblicke aber so in Ordnung geht.
     
    Hoffen auf das erste Heimspiel
     
    Das nächste Spiel ist gleichzeitig auch das erste Heimspiel der neuen Saison. Das Team würde sich mit Sicherheit immens freuen, am 22. September um 20 Uhr gegen die zweite Mannschaft des TV Plochingen möglichst viele Unterstützer in der Goldäckerhalle begrüßen zu dürfen. Neben dem Beiwohnen des Spielgeschehens lässt sich in bester Gesellschaft ganz hervorragend ein kaltes oder warmes Getränk zu sich nehmen, besonders der Kaffee sei wärmstens zu empfehlen. Den kann man nämlich im Vergleich zu der Alibi-Brühe in anderen Hallen tatsächlich als ziemlich seriös bezeichnen. Und Bier gibt’s natürlich auch... Most (hoffentlich) nicht. Was für ein Glück!
     
  • Handballheft 2018/2019

    hsg le 20180903 titelAuch in diesem Jahr haben wir wieder unser Saisonheft in der Halle ausliegen. Zusätzlich kannst du das Heft auch hier herunterladen. Ein großer Dank geht hier an Anja Zeeb, Daniela Soldner und Thomas Althof für das Erstellen des Heftes. Wir hoffen euch gefällt das Heft. Zusätzlich kann auch das Poster hier heruntergeladen werden, welches sich im Heft befindet.

    Natürlich kann das Heft auch online unter Medien/Saisonheft durchgeblättert werden.

     

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